Meine Leidenschaft für die Malerei begleitet mich seit meiner Kindheit. Ein Onkel, selber Maler, entdeckte mein Talent und förderte mich. Im Alter von 12 Jahren stellte er mich seinem Meister, einem angesehenen Maler im Iran, Prof. Nima Petgar vor. Er nahm mich als jüngste Schülerin in sein Atelier auf und unterrichtete mich über 9 Jahre in klassischer und freier Malerei.In Deutschland setzte ich meine Studien fort, seit 2003 bei dem bekannten Maler und Musiker Piet Hodiamont.
Die Arbeiten, die im Rahmen des nun-Projekts ausgestellt werden, haben Natur und Ursprung zum Thema. Das Wesen der Dinge, ihre Wahrhaftigkeit und Einzigartigkeit sind es, die mich inspirieren. Nicht die Reproduktion der Motive steht im Mittelpunkt, vielmehr ist es der Versuch, die Resonanzen und Intuitionen einzufangen, die sich beim Betrachten der Motive einstellen.
„Ich stamme aus Kashan
vom Beruf bin ich Maler
ab und zu baue ich euch einen Käfig aus Farben und verkaufe ihn euch
damit vom Gesang des darin gefangenen Klatschmohns
das Herz eurer Einsamkeit getröstet werde.
Welche Illusion!.. ich weiß.
Meine Leinwand hat kein Leben.
Wohl weiß ich, dass im Teiche meiner Malerei kein Fisch schwimmt.“
Sohrab Sepehri (iranischer Maler und Dichter),
Auszug aus dem Gedicht „Der Klang vom Gang des Wassers“)
Die ausgestellten Arbeiten entstanden überwiegend im Atelier von Piet Hodiamont.



